Verein der Natur- und LandschaftsführerInnen, Inn - Salzach e.V.

Kontakt:

Jürgen Pohl
Festnetz 08051/968718
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Das Berchtesgadener Land liegt im südöstlichsten Teil Bayerns. Unsere Nachbarn sind der Landkreis Traunstein und das Bundesland Salzburg. Es wird in drei landschaftliche und wirtschaftliche Regionen verschiedener Strukturen unterteilt. So haben wir eine voralpine Region im nördlichen Teil um Freilassing und Laufen, eine alpine um den Bad Reichenhaller Kessel und im inneren Landkreis eine hochalpine Region. Der Watzmann bildet den höchsten Punkt mit 2713 m, der tiefste Punkt liegt in der Salzachniederung bei Laufen mit nur 383 m. Im Landkreis sind 15 Gemeinden. Schneizlreuth ist die kleinste und Bad Reichenhall als Sitz des Landratsamtes die größte Gemeinde.

Die drei Regionen des Landkreises haben je eine eigene Geschichtsschreibung. Der Berchtesgadener Talkessel wurde nach Rodungsarbeiten der Augustiner Mönche im 11. Jahrhundert erschlossen. Im Laufe der Zeit hat sich das Gemeindewesen entwickelt und erreichte aufgrund der enormen Salzförderung Reichtum und Wohlstand. Der Berchtesgadener Kessel hatte wechselnde Herrscher, eine kurze Zeit waren Franzosen (1809) die Herren. Nach Kriegen und Auseinandersetzungen mit dem Nachbarn Salzburg kam Berchtesgaden 1810 entgültig zu Bayern. Altes bayerisches Territorium war seit jeher Bad Reichenhall. Die Ursprünge sind in den keltischen und römischen Anfängen sichtbar und der Reichtum an Salz verhalf zu Wohlstand und Ansehen. Auch hier wurden immer wieder Kriege mit den Salzburger Nachbarn geführt. Ursache war der Salzhandel. Der Rupertiwinkel ist der nördlichste Teil des Landkreises und Laufen war Jahrhunderte lang der Hauptort. Er unterstand fast 600 Jahre dem Erzbistum Salzburg und kam 1816 zu Bayern. Seit dieser Zeit ist der ganze Landkreis bayerisches Staatsgebiet.

Die Natur hat den Landkreis mit einer einzigartigen Schönheit beschenkt. Besonders die Gebirgsriesen Watzmann, Hoher Göll, Hochkalter, nicht zu vergessen das Plateau der Reiteralpe und des Untersberges prägen die Landschaft ebenso wie der eindrucksvolle Königssee mit Obersee, der liebliche Hintersee und der kleine Taubensee. Die Berge um den Reichenhaller Talkessel vermitteln dem Gast unerschöpfliche Erholungsmöglichkeiten, ob gemütliche Wanderungen oder schon extremeres Bergsteigen. Der ebenere Teil nördlich des Högls ist von unzähligen Wegen für Wanderer durchzogen. Die Wander- und Radtouren sind für Familien mit Kindern ausgelegt und bei diesen Fahrten gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Durch Wälder, über Felder und Fluren, an reizenden alten Bauernhöfen und Weilern vorbei, zu den einladenden Badeseen wie Höglwörther See oder Abtsdorfer See - überall lernt der Besucher den unerschöpflichen Reichtum unserer Heimat kennen.

Das Berchtesgadener Land ist mit Burgen, Schlössern, Kirchen und Kulturdenkmälern reich gesegnet. Am Hallthurm und am Ortsende von Marktschellenberg sind die Befestigungen der Berchtesgadener Fürstprobstei zu sehen. Eine Vielzahl von Burgen und Schlössern kann besichtigt werden, teils nur noch als Ruine oder erkennbare Reste. Alle einzeln zu beschreiben ist hier nicht möglich. Bei diesen Besuchen erfahren Sie unsere wechselvolle Geschichte. In jedem Ort finden Sie nicht nur Naturschönheiten, sondern auch eine Fülle von hervorragenden Kulturdenkmälern aus verschiedenen Jahrhunderten. Neben den Burgen und Schlössern sind besonders Kirchen, Bauernkapellen, Wegekreuze und Marterl, alte Bauernhäuser und Altstadtwohngebäude zu bewundern. Mit viel Mühe und großem finanziellen Aufwand sind Altstadtfassaden und Bauernhöfe restauriert worden.



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