Verein der Natur- und LandschaftsführerInnen, Inn - Salzach e.V.

Kontakt:

Jürgen Pohl
Festnetz 08051/968718
Mobil 0170 688 5299
info@landschaftsfuehrer.de

Die Urlaubsregion Inn - Salzach beinhaltet die beiden Landkreise Mühldorf und Altötting; sie ist der nordöstlichste Teil Oberbayerns. Die Flüsse Inn, Salzach und Alz brachten schon in der Vergangenheit Wohlstand in die Region. Sie wurden für die Schifffahrt genutzt um die Handelsware in alle Welt (Salz, Marmor, Sandstein) zu transportieren.

Handwerkskunst und geistige Kultur zogen in die Kloster und Schlösser ein. In der Frühzeit des Verkehrs breitete die Eisenbahn ihre Schienen über das Land. Eine Vielzahl von neuen Verbindungen entstanden. Mühldorf entwickelte sich als Eisenbahndrehpunkt in alle Himmelsrichtungen.

Zahlreiche Dörfer und Weiler laden ein um die ländliche Kultur zu bewundern. Ebenso zu bestaunen ist die Vielfalt der Naturdenkmäler, sowie die Naturräume von Isar-Inn-Hügelland, Unteres Inntal, Alzplatte und Salzach-Hügelland.

Die Spuren menschlicher Besiedlungen in dieser Region reichen zurück bis in prähistorische Zeiten, wie die archäologischen Funde aus der Stein- und Bronzezeit belegen. Über Jahrhunderte hinweg haben zunächst die Kelten und später die Römer die Entwicklung des Raumes beeinflusst.

Die Römer wurden abgelöst von den Bajuwaren, die sich nach heutiger Auffassung aus der keltischen Restbevölkerung, aus verbliebenen Romanen und zugewanderten germanischen Volksgruppen um 520 nach Chr. als neuer Stamm herausbildeten.

Eindrucksvoller Beleg dafür sind die bajuwarischen Gräberfelder. In diesen Gräbern wurden bedeutende Grabbeigaben gefunden, welche diese Mischkultur und die gleichzeitig hohe Kunstfertigkeit der Bajuwaren verdeutlichen.

Neben Bauernfleiß und beachtlicher bäuerlicher Kultur blühten einst in den Orten Burghausen, Mühldorf, Neuötting, aber auch Tüßling, Ampfing und Marktl Handel, Gewerbe und Wohlstand, gepaart mit Kunstsinn, Bürgerstolz und Traditionsbewusstsein. Trotz der Veränderungen, die in den vergangenen Jahrhunderten vonstatten gingen, ist ein außerordentlich vielfältiges und umfangreiches kulturelles Erbe erhalten, das bis in die Gegenwart fortwirkt.

Doch nicht nur an denkmalwürdigen Bauwerken ist unsere Region reich. Es gibt auch eine ganze Reihe von Vorkommen, für die der Landschaft- und Naturschutz von großer Bedeutung ist. Ihre Erhaltung liegt wegen ihrer hervorragenden Schönheit und Eigenart oder wegen ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, volks- oder heimatkundlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse.

Auf Schritt und Tritt erleben wir Erdgeschichte. In unserer regionalen Seen- und Flusslandschaft sehen wir noch heute das Resultat der abgetauten Gletscher . Bei Altötting wechselt das einst eiszeitliche Land in die erdgeschichtliche Hügelwelt des Tertiär über.

Außerhalb der Städte befinden sich von außerordentlicher Handwerkskunst gebaute Bauernhöfe mit einem Alter bis zu 400 Jahren, Schmuckstücke in unserer Landschaft. Besondere Aufmerksamkeit ist den Vierseithöfen sowie den stilvollen Schlössern zu schenken.

Die einzelnen Städte und Märkte sind in der Kulturgeschichte über die Grenzen hinaus bekannt. Altötting als Stätte der Frömmigkeit zieht jährlich über 1 Million Pilger in den Bannkreis der "Schwarzen Madonna - Unsere Liebe Frau".

Deutschlands längste Burganlage ist in Burghausen, eine unbezwingbare Festung, ein sicherer Ort für sagenhafte Schätze. Die bayerische Herzogstadt war Jahrhunderte repräsentativ für Handel und Kultur.

Die Altstadt von Mühldorf zeigt das Idealbild einer im Inn-Salzach Stil erbauten Stadt. Hier trifft sich noch heute "die Urwüchsigkeit der Bayern mit der Liebenswürdigkeit der Salzburger". Mühldorf war bis 1806 dem Erzbistum Salzburg zugeordnet. Eine Vielzahl von Kleinstädten, Märkten und Dörfern, die hier nicht alle einzeln aufgeführt werden können, runden diese liebenwerte Region ab.




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